Französische Bulldogge Zubehör: Was du benötigst

Entscheidest du dich für eine Französische Bulldogge, gibt es einige Dinge zu beachten. Eine Französische Bulldogge ist in der Haltung zwar relativ einfach und nicht anspruchsvoll, doch besteht die Pflicht eines Hundehalters nicht nur aus Spaziergängen und Futter verabreichen.

In diesem Ratgeber erfährst du alles Wichtige über das benötigte Zubehör und was es alles zu beachten gilt, um das gemeinsame Leben mit diesem treuen Begleiter so schön und einfach wie möglich zu gestalten.

Der Transport

Wenn du deine Französische Bulldogge abholst und den Hund in sein neues Zuhause bringst, sollte er für die Fahrt sicher in einer Transportbox untergebracht werden. Du wirst die Box des Öfteren benötigen, da der Hund beispielsweise auch zum Tierarzt gebracht werden muss, zwecks Impfung, Entwurmung oder auch wenn er mal krank wird.

Dein Schoß ist nicht der richtige Platz dafür, außerdem gefährdet das die Sicherheit aller Beteiligten. Ein angebrachter Gurt speziell für den Hund darf auf dem Rücksitz auch nicht fehlen.

Die Transportbox solltest du mit in die Wohnung nehmen. Der Hund fühlt sich dort noch sehr fremd und muss sich zuerst einmal in Ruhe eingewöhnen. Am besten stellst du die Box offen in eine ruhige Ecke. Der Hund kennt sie bereits von der Heimfahrt und wird sich darin sicher fühlen.

Wenn die französische Bulldogge genug von ihrer Entdeckungsreise durch die noch neue Umgebung hat, wird sie sich in die Box zurückziehen und dort auch höchst wahrscheinlich erschöpft einschlafen.

Überlasse es ganz alleine dem neuen Mitbewohner, wann er wieder bereit ist, die Box zu verlassen und die neue Bleibe weiter zu inspizieren.

Der Einzug

Zeige deinem neuen Schützling ganz ruhig alles in der Wohnung, was für ihn von Belang ist. Wichtig dabei ist, dass du dabei stets Ruhe bewahrst und den Hund nicht überforderst oder hektisch wirkst. Der Hund könnte ängstlich werden oder sich erschrecken, was zur Folge haben könnte, dass er sich sofort zurückziehen möchte.

In der Ruhe liegt die Kraft und dein neuer Hund braucht diese Ruhe, zudem viel Geduld und Konsequenz.

Hundegeschirr- oder Hundehalsband

Wenn der große Tag gekommen ist und eure Französische Bulldogge endlich einzieht, bedarf es zuerst einmal einer Grundausstattung. Es müssen gewisse Vorkehrungen getroffen werden. Um die Französische Bulldogge auszuführen, benötigst du vorab ein Halsband oder ein Hundegeschirr und eine dazu passende Leine.

Es ist ratsam, zu einer üblichen Leine zusätzlich eine Schleppleine zu besorgen, sodass der noch untrainierte Hund etwas mehr Bewegungsfreiheit hat.

Das Futter

Die Bulldogge möchte regelmäßig essen und braucht somit eine Futter- und eine Wasserschale. Es wäre sehr von Vorteil, eine Schutzmatte unter die Schalen zu platzieren, so bleibt der Boden von Futterresten oder Wasserflecken verschont.

Da die Französische Bulldogge ein langes und gesundes Leben führen soll, ist es von großer Bedeutung, welches Futter du ihm vorab schon besorgst und anbietest. Es sollte hochwertig sein und möglichst kein Getreide enthalten, außer beispielsweise Buchweizen oder auch Reis.

Getreide im Hundefutter könnten Allergien auslösen, was für deinen Hund alles andere als angenehm ist. Ein großer Teil des Futters sollte aus Fleisch bestehen, da das der Lieferant für wichtige Proteine ist. Gemüse oder Obst ist mit Ausnahmen erlaubt und sind wahre Vitaminbomben, die optimal für das Immunsystem deines Hundes sind.

Sollte dein Hund Symptome aufweisen wie ständiges Kratzen, rote Haut, Durchfall oder sprödes Fell, könnte das durchaus an einer falschen Ernährung liegen und eine Futterumstellung wäre vonnöten. Natürlich solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen, wenn keine Besserung der Beschwerden eintritt oder es sogar schlimmer wird.

Die Schlafstätte

Ein eigener Schlafplatz sollte von Beginn an vorhanden sein. Der Vierbeiner sollte auf keinen Fall an dein Bett gewöhnt werden, das ist dem Menschen vorbehalten.

Gerne kannst du den Schlafplatz für deinen Hund aber neben deinem Bett platzieren, somit ist deine Französische Bulldogge immer in deiner Nähe und kann somit glücklich und zufrieden die Nächte mit dir verbringen.

Spielzeug

Was bei der Grundausstattung auf keinen Fall fehlen sollte, ist geeignetes Spielzeug. Der Hund braucht Beschäftigung und möchte spielen, außerdem ist das richtige Spielzeug fördernd für die Entwicklung und beugt Langeweile vor.

Hierfür empfehlen sich beispielsweise Apportierspielzeug, Wurfspielzeug und Intelligenzspiele. Da dein Hund einen instinktiven Kautrieb in sich trägt, ist auch Kauspielzeug sehr wichtig. Das Kauen beruhigt die Französische Bulldogge und hilft ihr zudem ungemein beim bevorstehenden Zahnwechsel.

Leckerlis

Sicher möchtest du deinem Hund auch den ein- oder anderen Trick beibringen. Die beste Möglichkeit dazu sind Leckerlis. Dafür macht dein vierbeiniger Freund fast alles. So kannst du ihm auch gewisse Grundbefehle wie Sitz oder Platz und noch vieles mehr beibringen.

Die Leckerlis sind optimal als Belohnung zwischendurch geeignet. Wenn dein Hund etwas
richtig gemacht hat, kannst du ihn mit einem Leckerli dafür belohnen.

Viel Zeit

Wenn du arbeitsbedingt kaum Zeit hast und viel unterwegs bist, dann solltest dir überlegen, ob du die richtige Person für einen Hund bist. Das Tier braucht dich gerade zu Anfang in der Eingewöhnungsphase an seiner Seite.

Du solltest genug Zeit für deinen Hund haben, mit ihm spazieren gehen, mit ihm spielen und ihn stubenrein machen. Hierbei sollte man für die wichtige Eingewöhnungsphase einen Urlaub einplanen, um dem Hund an Dinge wie das Alleinbleiben zu gewöhnen.

Es gibt eine gute Lösung, deinem Hund das Alleinbleiben beizubringen. Hierzu verlässt du den Raum, in dem der Hund sich befindet und schließt die Tür. Nach wenigen Minuten betrittst du diesen Raum wieder. Das wiederholst du stetig. So lernt der Hund schnell, dass du immer zurückkommst.

Die Wartephase kann man Schritt für Schritt erhöhen und den Hund damit an die Abwesenheit seiner Bezugspersonen gewöhnen. Du solltest ihn jedoch nicht länger wie vier Stunden ohne Beaufsichtigung lassen.

Selbst wenn du dir eine Französische Bulldogge im Erwachsenenalter zulegst, soll genug Zeit für sie übrig sein, denn kein Hund möchte einsam sein und würde möglicherweise daran zerbrechen.

Versicherungen

Oberste Priorität bei den Versicherungen hat die Haftpflicht. Kommt ein Dritter durch den Hund zu Schaden, kann dies immense Kosten verursachen. Sei es, wenn dein Vierbeiner bei deinen Nachbarn etwas zu Bruch bringt oder ein Fahrradfahrer durch den Hund zu Fall kommt. Diesen Problemen beugt man ganz einfach vor, indem man eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abschließt.

Auch eine Krankenversicherung solltest du für deine Französische Bulldogge abschließen. Schließlich könnte das Tier krank werden und muss dadurch öfter zum Arzt. Es ist allseits bekannt, wie schnell die Tierarztkosten in solchen Fällen den Rahmen sprengen können. Von daher ist eine Krankenversicherung sehr empfehlenswert.

Des Weiteren bietet sich auch die OP-Versicherung an. Sollte dein Hund einmal eine Operation benötigen, wird diese in den meisten Fällen von der Versicherung erstattet. In der Regel sind die Kosten für die Vor- und Nachsorgeuntersuchungen in der OP-Versicherung mit enthalten.

Fazit

Verbringe so viel Zeit wie möglich mit deiner Französischen Bulldogge, spiele mit ihr oder spaziere mit ihr lange durch den Wald. Mehr bedarf es nicht, einen Hund glücklich zu machen und so stärkst du die Bindung zwischen dir und deinem Hund. Eine starke Bindung fördert das Vertrauen, welches der Hund in dich hat und wird somit auch besser auf dich hören.

Wenn du all die aufgeführten Dinge beachtest, dürfte eurem Zusammenleben nichts mehr im Wege stehen und die Französische Bulldogge wird voller Vertrauen stets an deiner Seite sein.

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