Franz Bulldogge
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Französische Bulldogge Ernährung

Was darf deine Bulldogge essen?

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Die Ernährung spielt eine große Rolle in der Hundehaltung. So eine kleine französische Bulldogge kann auch mal eine ganze Menge Futter verputzen – sollte sie aber nicht. Gerade bei kleineren Hunden sollte der Halter unbedingt auf die Figur achten.

In Deutschland leben bereits viel zu viele dicke Hunde, doch damit schaden wir unseren Vierbeinern eigentlich nur. Übergewicht und Fettleibigkeit verkürzen die Lebenszeit des Hundes und schränken ihn in seiner Bewegung ein.

Wie füttere ich meinen Hund artgerecht?

Zuerst einmal muss man wissen: Alle Hund, auch die französische Bulldogge, besitzen einen gewissen Urinstinkt. Entgegen der Erwartung vieler Hundebesitzer merkt sich ein Hund nicht, dass er zuhause jeden Tag von Herrchen oder Frauchen seine Portion Futter bekommt. Daher geht er auch gerne mal auf Futtersuche. Fallen Sie also nicht auf den „Hundeblick“ herein! Ab und zu ein kleines Leckerchen ist in Ordnung, doch es sollte auch wirklich nicht zu oft sein.

Bekommt ihr Hund zu viel Futter, wandelt er es in Fett um. Es ist leichter von Anfang an auf eine gute Hundeernährung zu achten, als den Hund später auf Diät zu setzen. Eine haargenaue Tabelle, wie viel Futter ihr Hund benötigt, gibt es wahrscheinlich nicht. Natürlich finden sich im Internet oder auf Futtersäcken ständig Tabellen zur Ernährung des Hundes, doch das sind alles bloß Richtlinien. Wie viel Futter Ihre Bulldogge wirklich bekommen sollte, hängt von verschiedenen Punkten wie dem Alter, der Gesundheit und der körperlichen Belastung ab. Auch das Temperament ihres Hundes spielt hier eine Rolle.

Fertiges Futter für den Hund​

​Immer mehr Hundehalter greifen auf Fertigfutter zurück. Bei fertigem Hundefutter gibt es drei verschiedene Varianten: Trockenfutter, Halbnassfutter und Nassfutter.

​Trockenfutter

Das Trockenfutter ist eine Futtermischung aus trockenen Brocken. Der Inhalt variiert von Marke zu Marke. Grundsätzlich findet man aber Fleisch, Blut und Tiermehl darin. Die französische Bulldogge benötigt nicht unbedingt ein sehr gehaltvolles Futter. Bei Welpen sollte der Proteingehalt bei etwa 25% liegen, bei einer erwachsenen Bulldogge bei rund 21%.Das Trockenfutter muss aber nicht einfach so verfüttert werden. Man kann seinem Vierbeiner auch perfekt frisches Fleischdarunter mischen. Auch eine leckere Möglichkeit für den Hund ist es, die Brocken in Wasser oder sogar Brühe aufzuweichen.

Halbnassfutter​

Unter Halbnassfutter versteht man ein Futter, welches aus Fleisch, Gemüse und Getreide besteht. Während der Herstellung wird dem Futter ein Teil des Wassers entzogen, weswegen nur noch ein Halbnassfutter bleibt. Dieses Futter gilt als fertige Futtermischung, da es die Nährstoffe enthält, die ein Hund benötigt.

​Nassfutter

Nassfutter verfügt über einen hohen Anteil an Feuchtigkeit. Trotzdem enthält es alle Dinge die ein Hund für eine ausgewogene Ernährung benötigt. Daher muss man zu diesem Futter nichts zusätzlich verfüttern. Zu den Inhaltsstoffen des Nassfutters gehören Getreide, Gemüse, Blut, Fleisch, Innereien und natürlich die notwendigen Mineralien und Vitamine.

Frisches Futter für die französische Bulldogge​

​Viele Hundehalter verzichten in der Ernährung ihrer Bullys auf fertiges Futter. Frisch füttern ist nicht so kompliziert wie die meisten Menschen denken. Wichtig ist nur, dass die Nährstoffe in einem angemessenen Anteil verfüttert werden.

Das Fleisch​

​Fleisch gilt als die Grundlage der Hundeernährung. Es enthält Vitamine, Salze, tierische Fette und tierisches Eiweiß. Bei der Verfütterung von Fleisch gibt es jedoch auch einige Dinge zu beachten!

  • Fleisch zu verfüttern ist notwendig, aber sollte auch nur in gewissen Maßen verfüttert werden. Eine reine Fleischernährung schadet Ihrem Hund!
  • Verfüttern Sie nie Schweinefleisch, rohes Geflügel oder weißen (gebrühten) Pansen
  • Wenn es Ihnen lieber ist, das Fleisch zu garen bevor Sie es verfüttern, muss die Vitaminversorgung über andere Nahrungsmittel geregelt werden
  • Verzichten Sie auf Knochen und Gräten, denn diese sind ein Gefahrenpunkt bei der Ernährung! Schnell sind sie verschluckt und können großen Schaden anrichten!

Tierische Produkte

​Verzichten Sie bei tierischen Produkten unbedingt auf Milch! Erwachsene Hunde können die darin enthaltene Laktose nicht verarbeiten und bekommen davon Durchfall. Auch Eiklar sollte nicht verfüttert werden. Viele Hunde erbrechen dies sogar direkt nach der Verfütterung, da es ihnen nicht bekommt.

Ein bis zwei Eigelb pro Woche ist hingegen gesund. Auch andere Produkte wie Joghurt, Quark und Hüttenkäse können reichlich verfüttert werden. Sie sind gut verträglich und leicht verdaulich, weshalb sie auch gerne zur Diät oder als Futter bei Durchfall verfüttert werden.

​Pflanzliche Produkte

​Pflanzliche Produkte enthalten Nährstoffe, die der Hund reichlich benötigt. An pflanzlichen Produkten können vor allem Hirse, Reis, Klee und auch Futterflocken verfüttert werden.

Auch Gemüse, Obst und Salat können dem Hund gegeben werden, doch hier sollte man nicht zu viel geben, da eine große Menge dem Hund schaden kann. Auch bei der pflanzlichen Ernährung gilt es, dass sie zwar gut ist, jedoch nicht ausschließlich pflanzliches Futter verfüttert werden sollte.

​Wasser

​Auch Wasser sollte dem Hund immer zur Verfügung stehen. Gerade Trockenfutter, aber auch anderes Futter erhöhen den Wasserbedarf beim Hund. Das Wasser sollte nicht zu kalt sein und regelmäßig gewechselt werden.

​Fazit

​Ihre französische Bulldogge erhält eine ausgewogene Ernährung, wenn Sie die genannten Punkte beachten. Trotzdem ist es empfehlenswert, das Futter Ihres Hundes immer möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Wichtig ist nur, dass der Hund mit den benötigten Mineralien und Vitaminen (A, B, C, D, E und K) versorgt ist.

Was bekommt euer Bully zu essen? Was mag er und was mag er nicht? Teilt es in den Kommentaren. Liken ist auch erlaubt :-)!​

About the Author Franz Bulldogge

Franz Bulldogge ist Experte für französische Bulldoggen. Er liebt Bulldoggen und redet gerne über sie. Deswegen freut er sich, mit euch in Kontakt zu kommen und über sein Lieblingsthema zu plaudern.

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